Eine himmlische Familie. Eigentlich eine TV Serie für erzkonservative, amerikanische Christen, befasste sich mit dem “Alltag” einer christlichen Familie irgendwo in den Staaten. Dabei kamen nicht nur tolle Sachen heraus wie die Karriere von Jessica Biel, sondern auch wie es sich so mit dem Christentum und dem Drogenkonsum verhält. In einer Folge fand Papa also einen sogenannten “Joint”:

via Dangerous Minds, Reddit

lanre_cold_turkey

Im der Dokumentation Cold Turkey, welche 2001 von Leo Ragan gemacht wurde, wird die Geschichte von Lanre Fehintola erzählt. Fehintola ist ein von Heroin abhängiger Fotojournalist welcher zur Zeit der Aufnahmen an einem Buch arbeitet, in dem der die Sucht und deren Junkies vorstellt. Ein Jahr bevor Ragan Fehintola anfing auf seinem Pfad weg von der Sucht zu begleiten, hatte Ragan ihn schon einmal fünf Jahre lang in der Doku “Don’t Get High on Your Own Supply” begleitet.

In Cold Turkey zeigt Ragan nun, wie Fehintola versucht in einem kalten Endzug (daher: Cold Turkey) aus der Sucht zu kommen und seine alten Gewohnheiten hinter sicht zu lassen.

Lanre Fehintola betreibt heute noch seine Website, die sich auch mit bizarrer Fotografie befasst. Themen sich unter anderem Drogen, Süchtige, Aktivismus und das Leben generell: lanrefehintola.co.uk/home

Die Kensington Ave im Norden von Philadelphia ist eine von einer überirdischen Bahn – bekannt unter dem Namen “The El” – überschattete, drei Meilen lange Straße, welche sich bis in den Nord-Osten der Stadt zieht. Unter The El fordert Armur ihren Tribut, in dem sie Drogen, Gewalt und Prostitution in die Nachbarschaft bringt. Nicht viele Leute verschlägt es in diesen Teil der Stadt, Jobs und Infrastruktur haben ihn verlassen oder sind dabei zu gehen. Einige der Anwohner, von denen Viele den Kampf gegen ihre Sucht verlieren, werden von Jeffrey Stockbridge in Momentaufnahmen festgehalten. Manche schreiben einige Zeilen nieder, die Jeffrey dann in einem eigens für diesen morbiden Stadtteil eingerichteten Blog veröffentlicht: Kensington Blues.

Jeffrey Stockbridge - Jenna 2009

Jenna 2009, von Jeffrey Stockbridge

Eine der Geschichten ist die von Jenna, welche 2009 aufgenommen wurde:

You know, I get out a little bit. I like to just work during the day. I don’t sit in one spot.  I walk. Last year I was escorting. My dad was like stealing money from me and going and shooting powder— shooting coke. But I have a lot of regular customers who had insurmountable amounts of coke and I never messed with it. But the more it kept up, my kid’s dad doing it, the more I was like thinking you know… maybe… But I always knew where it took me you know, I couldn’t stop. (Weiterlesen)

Die einst so schöne Stadt leidet an den Auswirkungen des Kapitalismus. Die Automobilindustrie ist abgezogen und hinterließ viele Einwohner in Armut, Obdachlosigkeit und Drogensucht.

NSFW.

These videos could be good or bad depending on how you look at it. If these guys didn’t make these videos, would you have ever given two shits and a fuck about the homeless?

Mehr oder weniger wahre Worte, wenn es um die Bumfights Filme geht. Kennst Du die Filme? Naja, wenn nicht, dann beschreibe ich kurz worum es in ihnen geht: Ein paar Kids aus den USA dachten sich es wäre lustig Obdachlose dafür zu bezahlen sich bei bestimmten Aktionen filmen zu lassen. So gab es einen Wettbewerb in dem ein paar Penner in einem Pool nach Crack tauchen mussten. Am Boden des Pools wurden kleine Crackpäckchen verstaut, welche die Junkies dann hoch holen mussten. Dazu gibt es Kampfszenen zu sehen in denen sich die Obdachlosen entweder um Geld oder Drogen kämpfen – alles vor lachenden Zuschauern. Wie auch immer geht es in dieser mehrteiligen Doku um genau diese Filme. Kranker Scheiß.

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