Der Chankiri Baum, an dem Kinder tödgeprügelt wurden – Darter, Wikipedia
Vier Jahre lang regierten die “kommunistischen” Guerillas der roten Khmer Kambodscha. Mitte der siebtziger Jahre verwandelten die Khmer unter Pol Pot – oder auch “Bruder Nr.1″ – das Land in ein riesiges, braches Grab. Städte wurden entvölkert, da Pol Pot in seiner kommunistischen Phantasie der Meinung war, dass alles Elitäre für das Land schädlich sei und so machten die Khmer kurzer Hand einfach alle zu Arbeitern die auf den Feldern bis zum Tod schuften sollten. Bücherverbrennungen und Massenmorde an der intellektuellen Elite des Landes wurden begangen.
Gleichzeitig zu den Todesmarschen aus den Städten in Richtung der Arbeitsfelder- und Lager sollten politische Säuberungen und Todeslager für den Tod von bis zu zwei Millionen Menschen sorgen. So wurden Menschen mitsamt ihrer Familien teils allein dafür hingerichtet eine Zweitsprache zu beherrschen oder einfach nur Lesen zu können. Im berüchtigsten Todeslager mit dem Namen “Sicherheitsgefängnis 21″ (S21) oder auch “Duch”, welches in Phnom Penh – der Hauptstadt Kambodschas – gelegen war, überlebten nur sieben Gefangene von 15-30 Tausenden. Einer der Überlebenden des Gefängnis - Rithy Panh – veröffentlichte 2003 eine Dokumentation mit dem Namen “S21: The Khmer Rouge Killing Machine”, in der er zwei andere Überlebende mit ihren damaligen Peinigern im Tuol Sleng Genocide Museum (im alten S21) zusammenbrachte:
Gestern lief auf ARD die rund 30 Minuten lange Dokumentation Ausgeliefert! Leiharbeiter bei Amazon. Mit einem Blick hinter die Kulissen eines der größten Multis der Welt schildert die Doku die Bedingungen für Leiharbeiter aus ganz Europa und der Welt. Besonderes Augenmerk liegt auf der eingesetzten Security: Mitarbeiter, welche die Leiharbeiter bewachen und teils in deren Quartiere eindringen, tragen Thor-Steinar Kleidung und sind über eine Firma mit dem Namen “H.E.S.S.” (!!!) eingestellt. Man erwartet eine Stellungnahme von Amazon. Ich bin gespannt.
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Nord Korea, die uber-autoritäre Volksrepublik auf der Koreanischen Halbinsel in Asien, lässt bekanntlich wenig Kritik zu und wenig nach Außen dringen wenn es um Methoden der “Bestrafung” von Regimekritikern geht. Von Zeit zu Zeit gelingt es Gefangenen aus den Arbeitslagern zu entkommen und sich der restlichen Welt mitzuteilen. Beschrieben werden Horrorgeschichten aus Arbeitslagern, welche stark an die Vorgänge in den Konzentrationslagern von Nazideutschland erinnern. Wir schreiben das Jahr 2013 und die Menschheit hat nie mit den Verbrechen der damaligen Diktaturen gebrochen, noch sieht es so aus als hätten wir es je vor gehabt. Nord-Korea ganz sicher nicht. Lagerräume für Leichen, in denen Ratten die Augen auffressen, Klassifizierung von Gefangenen in “Schwächegraden”, gewaltvolle Entfernung von Föten bei Schwangerschaft – hört sich alles zu brutal an um heute noch zu stimmen? Ist aber Realität für Gefangene.
Ein Ex-Sträfling eines solchen Lagers hat nach seinem Ausbruch angefangen, die Gräueltaten zu Skizzieren.