Als ich noch ein angepisster, 13 jähriger Bengel war, habe ich viel Zeit beim Kochen, Bummeln und Abhängen mit dem Freund meiner Mama verbracht. Alfons hat mir damals gezeigt, dass es nicht darauf ankommt, wie viel Kohle und Besitz du hast, sondern darauf, wie du anderen gegenüber trittst. Natürlich haben sich die Zeiten geändert und mein Verhalten gegenüber anderen auch, aber was ich auch davon mitgenommen habe ist, der Staatsmacht und allen, die Macht auf dich ausüben wollen, niemals zu vertrauen. Lass dir niemals sagen, was du zu tun und zu lassen hast und sowas. Wertvolle Lehrstunden.

MDC

MDC frontcover von 1982

Millions of dead cops Frontcover 1982

Immer, wenn wir zusammen etwas gemacht haben, haben wir auch den schönsten Hardcore Punk aus den 80ern gehört. Mit dabei natürlich Bands wie Circle Jerks, Black Flack, Bad Brainz, SS Decontrol und – mein eventueller Favorit – Millions of dead cops, aka. MDC. Schneller, brutaler Hardcore aus Texas, der scheiß Hochburg der rechten Arschlöcher in den Staaten. Damals wusste ich natürlich wenig über die Texte der Band oder die Beweggründe einer Bewegung, die zu einem zweiten zu Hause für mich werden sollte. Und auch wenn ich mich immer weiter von der Linksradikalen entfernt habe (was andere Gründe als die Musik hat), denke ich noch oft an die Abende zurück und wie sie mich zu einem offenen und toleranten Menschen gemacht haben. Danke MDC, danke Alfons :)

Hier ist also MDC’s “Millions of dead cops”. Zwanzig Minuten. Hardcore Punk. Fuck off.

Post von am 23. September 2013 in Musik
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