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Von 1958 bis 1961 fand in China die zerstörerische Renovation der Volksrepublik statt. Im Groben folgte der große Sprung nach Vorn der Hundert-Blumen-Bewegung, sollte einen zweiten Fünfjahresplan ablösen und die Volksrepublik China ökonomisch dem Westen in Konkurrenz stellen. Während dieser Erneuerung kam es zu einer dunkelsten Perioden der Menschheit: Eine drei Jahre lang andauernde Hungersnot. Heute schätzt man die Anzahl der Menschen die der Hungersnot zum Opfer gefallen sind auf ~15 bis ~44 Millionen Menschen.

Im Zuge der forcierten Reformationen ausgehend der kommunistischen Autoritäten gibt es auf China Underground einen kleinen, aber sehr bizarren, Post der sich mit der Geschichte des Bauern Liu Jia beschäftigt: Der in Bescheidenheit lebende Liujia wurde 1948 dazu gezwungen sich in der Kuomintang Partei einzuschreiben und ist kurz darauf von kommunistischen Kräften gefangen genommen. Nachdem Liu 1950 freigelassen wurde und nach Hause zurückkehren durfte, versuchte er zunächst das normale Leben mit seiner Familie fortzuführen. Als ein Einwohner des Landkreises Lixian, Hunan – ein Landkreis der besonders von der Hungersnot betroffen war – sollte er schon ein paar Jahre später von der lokalen Kommune dazu gezwungen werden ein Leben am absoluten Rand der Armut zu führen. So wurde es den Anwohnern beispielsweise der Zugang zum  Dongting See verboten, wobei die Menschen sich heimlich zu besagtem schleichen mussten um Fische zu fangen und damit dem Hunger Einhalt zu gebieten.  Eines Tages musste es soweit kommen, dass Liu von lokalen Autoritäten erwischt wurde und des Diebstahles bezichtigt wurde. Seine Strafe war all seine Vorräte dem Volk zu überlassen – wie typisch.

Kochtopf mit Teilen des Körpers

Im folgenden Winter entwickelte die Hungersnot ihre ersten Anzeichen von Verwirrung und Halluzinationen unter den Einwohnern, aber vor allem unter den jüngsten der Bevölkerung. Liu beschrieb der lokalen Polizei Kinder, die wie Schweine auf dem Boden liefen und von Reis halluzinierten. Eines Nachts, während Liu’s Wertvollstes unruhig gebettet lag, brach er zusammen. Er nahm ein Messer und tötete ihn. Darauf zerstückelte er den kleinen Körper und kochte die Teile mit aufbewahrten Karotten. Natürlich wurde Liu am nächsten Tag erwischt als seine Nachbarn sich über die Stille im Nebenhaus wunderten. Ihnen bot sich ein Bild was nicht weniger als bizarr und verstören war: auf einem improvisierten Ofen aus Ziegeln stand ein Topf welcher den Kopf und die Arme und Beine des Kindes enthielt. Liu gab an er hätte das Kind aus Mitleid umgebracht – vielleicht aus Hunger.

A tragic episode of cannibalism during the famine of the Great Leap Forward (Graphic Content) - China Underground

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